Gottesdienstablauf und Predigt zum 21.3.2021 (Hiob 19,19-27)

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  • Zuletzt aktualisiert 20. März 2021

Gottesdienstablauf und Predigt zum 21.3.2021 (Hiob 19,19-27)

Der Eingangspsalm und die Lesungen zu diesem Sonntag finden sich im Evangelisch-Lutherischen Kirchengesangbuch unter der Nummer 028.

Die Aufnahme des Gottesdienstes in der Kirche wird Sonntagnachmittag auf den YouTube-Kanal der Gemeinde hochgeladen.

Wer möchte, mag sich zum Gottesdienst eine Kerze anzünden.

Eingangslied 60,1-5

1     Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen,

daß man ein solch scharf Urteil hat gesprochen?

Was ist die Schuld, in was für Missetaten / bist du geraten?

2     Du wirst gegeißelt und mit Dorn' gekrönet,

ins Angesicht geschlagen und verhöhnet,

du wirst mit Essig und mit Gall getränket, / ans Kreuz gehenket.

3     Was ist doch wohl die Ursach solcher Plagen?

Ach meine Sünden haben dich geschlagen;

ach mein Herr Jesu, ich hab dies verschuldet, / was du eduldet.

4     Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe!

Der gute Hirte leidet für die Schafe,

die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte, / für seine Knechte.

5     Der Fromme stirbt, der recht und richtig wandelt,

der Böse lebt, der wider Gott mißhandelt;

der Mensch verwirkt den Tod und ist entgangen, / Gott wird gefangen.

 

Rüstgebet

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Wir hören im Gottesdienst miteinander Gottes Wort und rufen ihn im Gebet und Loblied an. Wir gedenken deshalb an unsere Unwürdigkeit und bekennen vor Gott, dass wir gesündigt haben mit Gedanken, Worten und Werken, auch aus eigener Kraft uns von unserm sündigen Wesen nicht erlösen können. Darum nehmen wir Zuflucht zu der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes, unsers himmlischen Vaters, begehren Gnade um Christi willen und sprechen: Gott, sei mir Sünder gnädig. Der allmächtige Gott erbarme sich unser, er vergebe uns unsere Sünde und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

 

Epistel: Hebräer 5,7-9

Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden.

 

Evangelium: Markus 10,35-45

Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sprachen: Meister, wir wollen, daß du für uns tust, um was wir dich bitten werden. Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, daß ich für euch tue? Sie sprachen zu ihm: Gib uns, daß wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wißt nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde; zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das steht mir nicht zu, euch zu geben, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist. Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wißt, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.

 

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

 

Hauptlied:    54

1     O Mensch, bewein dein' Sünde groß,

darum Christus seins Vaters Schoß

äußert' und kam auf Erden;

von einer Jungfrau rein und zart

für uns er hier geboren ward;

er wollt' der Mittler werden.
Den Toten er das Leben gab

und legt dabei alle Krankheit ab,

bis sich die Zeit herdrange,

daß er für uns geopfert würd,

trüg unsrer Sünden schwere Bürd

wohl an dem Kreuze lange.

2     So laßt uns nun ihm dankbar sein,

daß er für uns litt solche Pein,

nach seinem Willen leben.

Auch laßt uns sein der Sünde feind,

weil uns Gotts Wort so helle scheint,

Tag, Nacht darnach tun streben,

die Lieb erzeigen jedermann,

die Christus hat an uns getan

mit seinem Leiden, Sterben.

O Menschenkind, betracht das recht,

wie Gottes Zorn die Sünde schlägt,

tu dich davor bewahren!

 

Predigt: Hiob 19,19-27

Gnade sei mit uns und Friede von Gott, unserm, Vater, und dem Herrn Jesus Christus +. Amen.

Alle meine Getreuen verabscheuen mich, und die ich liebhatte, haben sich gegen mich gewandt. Mein Gebein hängt nur noch an Haut und Fleisch, und nur das nackte Leben brachte ich davon. Erbarmt euch über mich, erbarmt euch, meine Freunde; denn die Hand Gottes hat mich getroffen! Warum verfolgt ihr mich wie Gott und könnt nicht satt werden von meinem Fleisch? Ach daß meine Reden aufgeschrieben würden! Ach daß sie aufgezeichnet würden als Inschrift, mit einem eisernen Griffel in Blei geschrieben, zu ewigem Gedächtnis in einen Fels gehauen! Aber ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub sich erheben. Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.

 

Liebe Schwester, lieber Bruder,

Ich weiß nicht, wie es euch geht, wenn ihr schlechte Nachrichten im Fernsehen seht oder im Internet oder auf dem Handy lest: Habt ihr manchmal Lust, wegzuschalten oder wegzuklicken, euch Sportnachrichten anzusehen oder ein Musikvideo? Das wäre ganz menschlich. Und das Leben besteht ja nicht nur aus Not und Elend, Gott sei Dank.

Aber wenn es in den Nachrichten um etwas geht, was einen lieben Menschen betrifft, können wir im Kopf nicht einfach abschalten. Wer in der Familie jemanden hat, der im Krankenhaus war mit dem Covid19-Virus, den packt es, wenn er Bilder von den Intensivstationen sieht. Und wer einen Christen aus Syrien kennt, den packt es, wenn er sieht, wie dort Städte und Kirchen zerstört werden, wie die Krankenhäuser mit der Pandemie überfordert sind, wie Menschen befürchten, dass die Regierung Impfstoff zurückhält.

Hiob ist ein Mensch, den alles Elend auf einmal getroffen hat: Seine Viehherden sind gestohlen worden – seine wirtschaftliche Existenz ist zerstört. Seine Kinder sind umgekommen – er hat keine eigene Familie mehr. Er ist so krank, dass seine Frau sich vor ihm ekelt. Und er hat keine Hoffnung mehr, dass er wieder gesund wird.

Hiob hat drei Freunde. Sicher sind sie schon lange gemeinsam auf dem Weg. Und seine Freunde packt es, wie er in solcher Not steckt. Sie gucken nicht weg. Sie bleiben nicht zuhause und suchen sich andere Freunde. Sie gehen zu ihm hin.

Aber sie sagen ihm: Gott ist groß, Gott ist gerecht, du darfst nicht sagen, dass du das nicht verdienst. Damit stellst du dich gegen Gott. Wenn es dir so schlecht geht, dann bist du schuld daran.

Das macht seine Not noch größer. Er hat sich geprüft, er hat sich gefragt, womit er dieses Schicksal verdient. Er weiß, er ist nicht ohne Sünde. Aber mehr als andere? Das sieht er nicht. Er findet keinen Grund. Er sieht nur: Gottes Hand ist gegen mich. Und jetzt auch meine Freunde. Sie tun so, als können sie sich neben Gott stellen und mit ihm über mich urteilen. Hiob hat nicht nur den einen Richter vor sich, Gott, dem er nicht entgehen kann, sondern noch drei mehr; die, die er bisher für seine Freunde gehalten hat. Gerechtigkeit wünscht er sich nicht mehr von ihnen, das ist vorbei, nur noch Erbarmen; wie ein Kranker vor der Operation, der sich wünscht, dass einer still bei ihm bleibt, bis die Narkose wirkt. Wie ein Verurteilter im Gerichtssaal, der sein Urteil hört, dem die Knie wegknicken und den der Beamte an seiner Seite stützt.

Aber er findet kein Erbarmen bei seinen Freunden. Er weiß, dass von seinem Leben nichts mehr übrig ist. Er sieht Gott nicht, Gott ist für ihn verborgen wie hinter einer schwarzen Maske. Aber Hiob glaubt ja doch, dass Gott ihm seinen Körper gegeben hat, dass er ihn geschaffen hat. Und er glaubt, dass Gott an ihm, Hiob, liegt. Er will nicht vergessen sein nach seinem Tod, in seinem Ringen um seinen Glauben. Er hofft, dass sich wenigstens jemand findet, der diesen Glauben festhält wie in Stein, und jemanden, der das liest, wenn er nicht mehr da ist.

Ich habe es manchmal erfahren, dass Angehörige getröstet worden sind durch den Glauben, den ein schwerkranker Mensch gefunden hat, mit dem er vielleicht zuletzt auch das Leben hier loslassen konnte. Hiob verliert alles, aber wir sehen hier einen Funken von solchem Glauben, der ihm gegeben wird. Er sagt, das soll aufgeschrieben werden. Er will uns damit trösten, die wir als Juden und Christen bis heute das Buch Hiob lesen. Denn es ist ja festgehalten worden, viel mehr als auf einem Stein, der verwittert; es ist ja über weit mehr als 2000 Jahre immer wieder abgeschrieben, weitergegeben und gedruckt worden. Es ist zum Bekenntnis aller geworden, die an diesen lebendigen Gott glauben, Juden und Christen: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“

Und mit dem, was an dieser Stelle im Hiobbuch festgehalten ist, wird Hiob auf eine Weise zum Propheten, die wir nicht erklären können. Aber so ist das ja mit echter, biblischer Prophetie: Sie ist nichts, das wir Menschen uns ausdenken, damit wir uns an irgendetwas festhalten können. Sie ist von Gott gegeben. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“, so strömt es aus Hiob heraus, so hat es Georg Philipp Telemann in einer Kantate vertont, die manche von uns vielleicht kennen. Vielleicht müssen wir uns das mal vorstellen: Hiob, abgemagert, graues Haar, gealtert weit über seine Jahre hinaus, die Haut wund, kaum noch Kraft, gerade zu stehen. Die Augen tief in den Augenhöhlen, aber nach oben gerichtet und jetzt weit offen: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Als der letzte wird er sich über den Staub erheben.“

Wir verstehen Glauben oft als eine Überzeugung, die wir im Herzen haben. Das ist richtig. Und genauso persönlich ist dieses Bekenntnis Hiobs: „Meine Augen werden ihn sehen; ich selbst werde ihn sehen und kein Fremder.“ Aber der Glaube kommt nicht von uns, er kommt von Gott. Gottes Liebe ist wie ein Feuer, und der Glaube ist wie der Lichtschein und die Wärme dieses Feuers im Herzen. Wie ein Flugzeug sich als Flugzeug zeigt, wenn es keinen Boden mehr unter den Rädern hat (wenn es fliegt), trägt der Glaube, wo uns nichts anderes trägt. Hiob ist an dem äußersten Punkt in seinem Leben, wo nichts anderes mehr da ist, das ihm Halt gibt. Aber das gleiche gilt für uns auch mitten im Leben. Auch in allem, was dieses Leben schön und lieb macht.

Es gibt Bilder von der Kreuzigung Jesu, wo Gott der Vater das Kreuz mit seinen Händen hält. Jesus ruft in seiner Gottverlassenheit, und der Vater hält ihn doch. Zugleich hält er uns damit das Kreuz hin: Da hast du deinen Erlöser, mitten im Leben und wenn du Not erlebst, die an deine Existenz geht. Der hat sich aus dem Todesstaub erhoben am dritten Tag, wie Hiob es als Prophet gesehen hat. Der ist die Auferstehung und ds Leben.

Das bedeutet für Hiob: Gott ist der, der für mich spricht, wenn ich nicht mehr für mich selber reden kann. Der meine Sünde vergibt und denen den Mund stopft, die meinen, sie würden mich und meine Sünde besser kennen als mein Gott. Und er ist der, der mich loskauft, wie einen, der in der Gewalt von Verbrechern ist und für den der Vater oder der Sohn ein Lösegeld bezahlt. Mein Gott kauft  mich los aus der letzten Not.

„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ – das halten uns die Evangelisten in der Passionszeit vor, wo wir hören, dass er für unsere Erlösung alles hier losgelassen hat. Und „ich weiß, dass dein Erlöser lebt“, das ist es, was wir dem Freund, dem Mitchristen sagen können. Sünde ist Sünde und ist nicht anders zu nennen, bei jedem von uns. Aber wir sind nicht Richter über den anderen. Freunde sollen wir sein und barmherzig. So macht's unser Erlöser mit uns, der Lebendige, mit dem wir leben. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus + zum ewigen Leben. Amen.

 

Lied n. d. Predigt: CoSi III,446

1     O Gottes Lamm, du trägst für uns / die Sünde der Welt.

O Gottes Lamm, du trägst für uns / die Sünde der Welt.

Erbarme dich, erbarme dich, erbarm dich über uns.

2     O Gottes Lamm, du trägst für uns / die Sünde der Welt.

O Gottes Lamm, du trägst für uns / die Sünde der Welt.

Erbarme dich, erbarme dich, erbarm dich über uns.

3     O Gottes Lamm, du trägst für uns / die Sünde der Welt.

O Gottes Lamm, du trägst für uns / die Sünde der Welt.

Gib Frieden, gib Frieden, gib Frieden uns, o Herr.

 

Allg. Kirchengebet

Wir beten für alle, die heute Gottesdienst feiern, für diese Gemeinde und für die ganze Kirche Gottes.

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast deinen Sohn Jesus Christus geschickt, dass er Mensch wird, dass er unsere Schuld auf sich nimmt, die größte Gottesferne durchmacht und für uns stirbt.

Du hast ihn vom Tod wieder auferweckt. Wir danken dir, dass du Menschen geschickt hast, um diese Botschaft in die ganze Welt hinauszutragen, und dass auch wir sie hören können. Wir bitten dich: Lass dieses Bekenntnis ein Trost sein für alle, die keinen Halt im Leben haben. Lass es immer wieder auch unser Bekenntnis werden.

Wir beten für unser Land und für die ganze Welt:

Allmächtiger Gott, Herr des Himmels und der Erde, wir danken dir für alle guten Regierungen und für alle guten Ordnungen. Wir bitten dich, hilf denen, die Gesetze machen und die Verantwortung haben für alle Maßnahmen gegen die Pandemie, zu erkennen, was gut und was nicht gut ist.

Sei du wie eine feste Burg für die, die Krieg und Gewalt erleben und die ihre Heimat verlassen müssen; vor allem auch für die, die leiden, weil sie Christen sind und ihren Glauben an dich bekennen. Gib ihnen die Hilfe, die sie brauchen, und lass die, die zu uns kommen, hier eine neue Heimat finden, in unserem Land und in deiner Kirche.

Wir beten für unsere Familien, für Eltern und Kinder:

Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du jeden von uns wunderbar gemacht hast, und dass du uns in der heiligen Taufe auf wunderbare Weise neu gemacht hast, dass wir deine Kinder sind und das ewige Leben haben.

Lass Eltern und Kinder sich verstehen, lass Geschwister miteinander auskommen, hilf du, dass die, die verheiratet sind, in Liebe zusammen bleiben, und dass die, die unverheiratet zusammenleben, deinen Segen suchen in der Ehe. Wo Eheleute es schwer miteinander haben, bitten wir dich besonders um Liebe und Verständnis füreinander und um Geborgenheit vor allem auch für die Kinder.

Wir beten zuletzt für uns selbst:

Wo unser Glaube klein und schwach ist, da stärke du ihn. Lass uns bei dir bleiben, dass wir am Ende einmal für immer bei dir sind. Durch Jesus Christus, unsern Erlöser. Amen.

 

Vaterunser

Vater unser im Himmel, / geheiligt werde dein Name, / dein Reich komme, / dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden, / unser tägliches Brot gib uns heute, / und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern, / und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen.

 

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Wochenvers: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.“ (Matthäus 20,28)