Gottesdienst zum 12.4.2020, Ostersonntag


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Eingangslied: Gesangbuch Nr. 75 (“Christ ist erstanden von der Marter alle”)

Rüstgebet: Gesangbuch S. 9

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Liturg:                  Da wir hier versammelt sind… Amen.

Gemeinde: Der Allmächtige Gott erbarme sich unser, er vergebe uns unsere Sünde und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

Kollektengebet (zusammenfassendes Gebet)

Allmächtiger Gott, du hast durch den Tod deines Sohnes die Sünde und den Tod zunichtegemacht und durch sein Auferstehen Unschuld und ewiges Leben wieder­ gebracht: wir bitten dich, hilf uns, dass wir darauf von Herzen vertrauen, dich allezeit loben und dir danken. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistellesung: 1. Korinther 15,19-28

Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.

Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat. Denn er muß herrschen, bis Gott ihm »alle Feinde unter seine Füße legt« (Psalm 110,1). Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

Halleluja

Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. / Dies ist der Tag, den der Herr macht; / lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. / Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. / Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. / Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Hauptlied  Gesangbuch Nr. 80, 1-5 (“Erschienen ist der herrlich Tag”)

Evangeliumslesung: Markus 16,1-8

Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, daß der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.

 

Nizänisches Glaubensbekenntnis (Gesangbuch S. 17-18)

Ich glaube an den Einen Gott, / den allmächtigen Vater, / Schöpfer Himmels und der Erden, / all des, das sichtbar und unsichtbar ist.

Und an den Einen Herrn Jesus Christus, / Gottes eingeborenen Sohn, / der vom Vater geboren ist vor aller Zeit und Welt, / Gott von Gott, / Licht vom Licht, / wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, / geboren, nicht geschaffen, / eines Wesens mit dem Vater, / durch welchen alles geschaffen ist; / welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel gekommen ist / und leibhaft geworden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch geworden, / auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, / gelitten und begraben /
und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, / und ist aufgefahren gen Himmel / und sitzet zur Rechten des Vaters / und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, / zu richten die Lebendigen und die Toten; / dessen Reich kein Ende haben wird.

Und an den Herrn, den Heiligen Geist, / der da lebendig macht, / der von dem Vater und dem Sohne ausgeht, / der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, / der durch die Propheten geredet hat.

Und die Eine, heilige, christliche, apostolische Kirche. / Ich bekenne die Eine Taufe zur Vergebung der Sünden / und warte auf die Auferstehung der Toten / und das Leben der zukünftigen Welt.

Amen.

 

Lied vor der Predigt: Gesangbuch  86, 1-5 (“Auf, auf, mein Herz, mit Freuden”)

 

Predigt

Der Friede des auferstanden Herrn Jesus Christus sei mit Euch allen!

Hört das Wort Heiliger Schrift zum Ostersonntag. So schreibt der Apostel Paulus im ersten Brief an die Korinther im 15. Kapitel (Verse 12-20):

Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.

Liebe Gemeinde,

wie wichtig manche Dinge, manche Personen, manche Inhalte für unser Leben sind, merken wir oft erst, wenn sie fehlen.

Einem Studienfreund von mir ging das so. Frisch verliebt war er, als seine Freundin für mehrere Wochen ins Ausland ging. Während dieser Zeit war mit ihm nichts anzufangen. Meistens saß er einfach bloß auf seinem Zimmer, hörte Musik und starrte die Wand an. Das Studium konnte er während dieser Zeit komplett abhaken. Seine Freundin fehlte ihm so sehr, dass er zu nichts mehr fähig war. Vorher hatte er geahnt, wie sehr er sie braucht. Als sie dann eine Zeitlang nicht mehr da war, wusste er es.

Noch ein Beispiel aus einem ganz anderem Bereich: dem Computer. Als ich meinen ersten PC bekam machte ich mich nach wenigen Tagen leichtfertig daran, die Festplatte ein wenig aufzuräumen, indem ich kurzer Hand einige Daten in den Papierkorb warf. Danach saß ich vor einem schwarzen Bildschirm. Wie sehr ich diese kleinen Datenschnipsel für den Betrieb des Rechners brauchte wurde mir erst in dem Augenblick klar, als sie unwiderruflich gelöscht waren ...

Liebe Gemeinde, mit dem Glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus verhält es sich ähnlich. Wie entscheidend wichtig er für unser Leben ist, wird uns wohl erst bewusst, wenn der Auferstehungsglaube fehlt. Paulus führt das den Korinthern vor Augen. In dieser Gemeinde gab es einige, die meinten, auf den Glauben an die Auferstehung der Toten gut und gerne verzichten zu können. Aber was wäre dann? Der Apostel lässt sich auf das Gedankenexperiment ein. Er entfernt probehalber die Auferstehung Jesu aus dem christlichen Glauben und kommt zu dem Ergebnis: „Wäre Christus nicht auferstanden, so wäre euer Glaube leer!“ Viel mehr als eine Walnuss ohne Kern, ein Überraschungs-Ei ohne Überraschung, ein Briefumschlag ohne Inhalt: Euer Leben wäre sinnlos! Wir wären „die elendesten unter allen Menschen“ resümiert der Apostel.

Ich kann diesen Gedanken gut nachvollziehen. Gerade jetzt, in Zeiten von Corona. Täglich überfluten uns Nachrichten von Ansteckungszahlen, Krankheits-verläufen und Todesfällen. Das macht was mit uns. Wir sind umgeben von Sorgen, Angst, Krankheit und Tod. Viele Menschen spüren gerade sehr deutlich, dass der Tod eben kein Naturereignis ist, welches jeden von uns früher oder später mal ereilt. Nein. Der Tod ist unser Feind. Er ist alles andere als natürlich. Genauso wie diese schreckliche Pandemie. Sie gehört nicht zu dem, wie das Leben sein soll. Sie ist das genaue Gegenteil.

Der Apostel Paulus bestätigt diesen Gedanken. Krankheit und Tod gehören nicht zur guten Schöpfung Gottes. Sie verzerren bis zur Unkenntlichkeit seine Geschöpfe, die von ihm so gut geschaffen wurden. Geschaffen als sein Ebenbild. Jetzt, in der Krise, zeigt sich davon oft nur ein Zerrbild. Anfällig nicht nur für den Coronavirus, sondern auch für Egoismus, für Ängste, für Gleichgültigkeit, für Resignation … alles Zeichen für das, was die Bibel Sünde nennt. Trennung von Gott.

Mir scheint: Genau das ist es, was uns unruhig macht. Durch die Pandemie scheint die Welt, wie wir sie kennen, aus den Fugen geraten zu sein. Auch unsere Seele steht in der Gefahr auseinander zu fallen. Wo aber findet unsere unruhige Seele Frieden?

Am heutigen Osterfest kommt der auferstandene Christus auf uns zu. „Friede sei mit euch!“ sagt er. Und das sind keine leere Worte. Gerade in Krisenzeiten erleben Christen, wie der Auferstandene Frieden bringt auch wenn alles um sie herum tobt.

– Ein eindrucksvolles Zeugnis dieses Friedens habe ich vor einigen Tagen in der Wochenzeitung DIE ZEIT gelesen. Sie brachte einen bewegenden Artikel über den Einsatz katholischer Priester in Norditalien. Während der Coronaepidemie sind viele Geistliche an Covid19 gestorben. Einer von ihnen starb auf der Krankenhaus-station des italienischen Arztes Iulian Urban. Der 38jährige Mediziner behandelt Patienten in der Lombardei. Iulian Urban berichtet[1]:

"Niemals, auch nicht in dunkelsten Albträumen, hätte ich mir vorgestellt, zu erleben, was hier in unserem Krankenhaus seit drei Wochen vor sich geht. Der Fluss dieses Albtraums wird immer nur größer. Zuerst kamen einige Infizierte, dann Dutzende, dann Hunderte, und jetzt sind wir nicht mehr zuerst Ärzte, nein, wir sind zu Sortierern am Band geworden. Wir entscheiden, wer leben und wer nach Hause geschickt werden soll, um zu sterben.

Bis vor zwei Wochen waren meine Kollegen und ich Atheisten. Es war völlig normal, dass wir es waren, die Wissenschaft schloss für mich die Existenz Gottes aus. Ich habe immer darüber gelächelt, dass meine Eltern in die Kirche gingen.

Vor neun Tagen kam ein 75 Jahre alter Priester zu uns. Er war ein freundlicher Mann, hatte ernsthafte Atemprobleme, brachte aber eine Bibel mit. Es beeindruckte uns, dass er sie den anderen vorlas und den Sterbenden die Hand hielt.

Wir waren alle zu müde, entmutigt, psychisch und physisch fertig, um ihm zuzuhören. Jetzt aber müssen wir es zugeben: Wir Menschen sind an unsere Grenzen gekommen. Wir sind erschöpft, wir haben zwei Kollegen, die gestorben sind, andere von uns wurden infiziert. Wir müssen erkennen, dass wir Gott brauchen. Wir bitten ihn nun um Hilfe, wenn wir ein paar freie Minuten haben. Wir reden miteinander und können es noch nicht glauben, dass wir als Atheisten jetzt jeden Tag auf der Suche nach Frieden sind. Dass wir den Herrn bitten, uns zu helfen, uns Kraft zu schenken, damit wir uns um die Kranken kümmern.

Gestern ist der 75-jährige Priester gestorben. Obwohl es in unserem Krankenhaus innerhalb von drei Wochen über 120 Todesfälle gab und wir alle erschöpft und verstört sind, hat es dieser Priester trotzdem geschafft, uns einen FRIEDEN zu bringen, den wir nicht mehr zu finden hofften.

Der Hirte ging zum Herrn, und bald werden wir ihm auch folgen, wenn das hier so weitergeht. Ich war seit sechs Tagen nicht mehr zu Hause, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal gegessen habe. Ich erkenne meine Wertlosigkeit auf dieser Erde an und möchte meinen letzten Atemzug erst machen, nachdem ich anderen geholfen habe. Ich bin froh, zu Gott zurückgekehrt zu sein, während ich vom Leiden und Tod meiner Mitmenschen umgeben bin." –

Ein erschütternder Bericht. Und zugleich ein Zeugnis für Ostern Der Priester hat den Auferstandenen in das Klinikum gebracht. Und mit dem Auferstandenen brachte er Frieden.

Für den atheistischen Arzt gab es keine Auferstehung von den Toten. Die Auferweckung Christi war für ihn nicht real. Doch die Macht der Sünde, die Wucht des Todes hat bei ihm alles zum Wanken gebracht. Er merkt: Mein großer Einsatz als Arzt für das Leben ist völlig sinnlos, wenn es keinen ewigen Frieden gibt. Den aber kann nur der Auferstandene geben.

Ohne die Auferstehung Jesu von den Toten, „sind wir die elendsten unter allen Menschen“ (V. 19) stellt Paulus fest. Zu dieser Erkenntnis ist auch der lombardische Arzt gelangt. Elend. Ohne Hoffnung. Ohne Sinn. Ohne Ziel. Ihm fehlte das Zentrum. Sein Leben war leer.

„Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“ (V. 20) jubelt Paulus. Und mit ihm Iulian Urban. Durch Gottes Gnade wurde ihm der Glaube geschenkt. Und auf einmal ändert sich das Leben grundsätzlich. Da ist kein Hauch von Unsicherheit wie „es ist möglich“, „es könnte sein“ oder „nehmen wir einmal an, es wäre so“. Nein! „Christ ist erstanden!“ – das gilt persönlich. Auch für dich. Auch für mich.

„Weil ER lebt, ist alles anders. / Weil ER lebt, gibt es Hoffnung. / Weil ER lebt, gilt Gottes Liebe. / Weil ER lebt, reden wir mit ihm … Weil ER lebt, leben wir. In Zeit und Ewigkeit. Und tragen sein Leben in die sterbende Welt.“ (Jürgen Werth) Amen

(Predigt nach Pastor Klaus Bergmann, Bad Schwartau)

 

Lied nach der Predigt: Gesangbuch Nr. 89,1-3+6 (“Jesus lebt, mit ihm auch ich”)

 

Fürbittengebet

Zwischen den Fürbitten gesungen (Gesangbuchvorentwurf):

1) Übersetzung aus dem Lateinischen: Christus ist auferstanden – singt dem Herrn!

Der Herr ist auferstanden. Dem Tode ist die Macht genommen. Auch wir sollen teilhaben am Sieg des Ewigen Lebens. Lasst uns Gott dafür danken und darum beten, dass dieses neue Leben alles durchdringe und erneuere.

Der Auferstandene sagt uns zu: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Wir bitten für die Einsamen, dass sie Zuwendung erfahren. Wir bitten für die, denen die Nähe anderer Menschen zur Belastung wird, dass sie Orte der Ruhe und Liebe zu den Menschen finden. Wir bitten für die Erschöpften, dass sie Erholung finden und Kraft für die Aufgaben, die vor ihnen liegen. Niemand lebt für sich allein, niemand stirbt für sich allein. Ob wir leben oder sterben, sind wir ganz dein. Wir bitten: Herr, erbarme dich.

Der Auferstandene sagt zu uns: Fürchte dich nicht.

Wir bitten dich für die, die in diesen Tagen dem Tod begegnen, weil sie liebe Menschen verloren haben, selbst an Leib und Leben bedroht sind oder sich um Menschen mühen, deren Leben bedroht ist, schenke ihnen die Gewissheit, dass du stärker bist als der Tod und niemanden verloren gibst.

Wir bitten dich für die Suchenden, dass sie dich finden. Schenke ihnen Menschen, die mit ihnen auf dem Weg sind und auf dich weisen. Wir bitten dich für die, die in öffentlichen Institutionen, Betrieben oder Familien schwere Entscheidungen zu treffen oder Lasten zu tragen haben, dass sie die Hoffnung nicht verlieren, sondern Weisheit und Kraft für die richtigen Entscheidungen finden.

Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir bitten: Herr, erbarme dich.

Die Botschaft der Auferstehung bringt Licht in alle Dunkelheiten unseres Lebens. Wir bitten dich für alle, die von Not, Krieg, Krankheit oder Obdachlosigkeit betroffen sind. Für die, die keine Heimat haben oder Hunger leiden. Öffne unsere Herzen und Hände zu Taten selbstloser Liebe. Und gib allen Menschen Menschen, die ihnen zur Seite stehen. Wir bitten für unser Land und die Menschen in der ganzen Welt, heile uns von den Krankheiten, die uns bedrohen.

Wir bitten dich für uns und die Menschen, die uns besonders am Herzen liegen, halte sie und uns in deiner Hand, und geleite uns auf unseren Wegen. Wir bitten: Herr, erbarme dich.

Für all die Genannten und Vergessenen bitten wir dich: Bleib bei uns in deiner Gnade; und sei uns barmherzig in deiner Geduld und Güte.

 

Vaterunser

Segen

Der Herr segne uns und behüte uns. / Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. / Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen.

 

Chorstück – Nachspiel                                             

 

*     *     *

 

[1]    ZEIT ONLINE, Beistand statt Social Distancing, vom 25.03.2020, abgerufen am 06.04.2020